Zusätzliche Mittel für Wissenschaftskommunikation

Fachgebiet: alle Fachgebiete
Förderart: innovative Maßnahmen für Wissenschaftskommunikation
bis zu 150.000 Euro
bis zu 1,5 Jahre
Voraussetzung: Vorherige Förderung durch die VolkswagenStiftung. Antragstellung ist grundsätzlich bis 6 Monate nach Projektende möglich.
Stichtag:

(Workshops)

Stichtag:

(Kommunikationsvorhaben)

Fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit: das Modul "Zusätzliche Mittel für Wissenschaftskommunikation" der VolkswagenStiftung (Foto: MR - stock.adobe.com)
Fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit: das Modul "Zusätzliche Mittel für Wissenschaftskommunikation" der VolkswagenStiftung (Foto: MR - stock.adobe.com)

Ziel des Förderangebots

Multiple Krisen zeigen uns derzeit die stetig wachsende Bedeutung selbstvermittelter Wissenschaftskommunikation. Auch in Zukunft werden Vertrauen in und Glaubwürdigkeit von Wissenschaft wesentlich davon abhängen, wie überzeugend Forschende ihr Wissen an außerwissenschaftliche Zielgruppen kommunizieren – und im Gegenzug auch deren Fragen, Bedenken und Ideen konstruktiv aufnehmen. Die VolkswagenStiftung möchte diesen dialogischen Prozess stärken, indem sie Vorhaben zur Wissenschaftsvermittlung in von ihr geförderten Projekten unterstützt. Zudem fördert die Stiftung mit diesem Angebot den Kompetenzaufbau im Bereich Wissenschaftskommunikation: Antragsteller:innen sind eingeladen, vor Einreichung eines Antrags an einem der Workshops zu Konzeption, Durchführung und Distribution von Wissenschaftskommunikationsmaßnahmen teilzunehmen.

Förderangebot

Das Angebot wendet sich an aktuell Geförderte der VolkswagenStiftung und wird regelmäßig ausgeschrieben.

  1. Kommunikationsvorhaben: Im Mittelpunkt steht die Förderung innovativer und in die Zukunft weisender Formate, insbesondere solcher, die dialogisch und partizipativ angelegt sind und Öffentlichkeit und Wissenschaft einander näherbringen. Wir möchten dabei zu einer realistischen Projektplanung motivieren: Überlegen Sie genau, für welche konkrete außeruniversitäre Zielgruppe Ihr Forschungsvorhaben von Relevanz ist, welche Geschichte Sie aus Ihrem Projekt erzählen möchten, welche Reichweite Ihr Vorhaben tatsächlich erzeugen kann und welche Wirkung es bei der entsprechenden Zielgruppe erzielen soll.
    Bitte nutzen Sie für Ihren Antrag das hier verlinkte Template und reichen sie ihn anschließend über das Antragsportal ein. Die eingereichten Anträge werden durch ein externes, transdisziplinäres Panel begutachtet.
     
  2. Vorbereitungsworkshops: Wir empfehlen allen Geförderten, die sich für zusätzliche Mittel für Wissenschaftskommunikation bewerben möchten, an einem der im Vorfeld zum Stichtag in Kooperation mit dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) angebotenen Workshops teilzunehmen. Zum Workshop selbst sollte ein erstes Konzept für ein Kommunikationsvorhaben vorliegen. Die Stiftung erwartet, dass nach der Teilnahme an einem der Workshops ein Antrag zum nächsten Stichtag eingereicht wird. Der Workshop wird an zwei halben Tagen und an den jeweils folgenden Terminen durchgeführt:

    27./28. Oktober 2022
    07./08. November 2022
    10./11. November 2022

    Aus jedem Projekt kann nur eine Person an dem Workshop teilnehmen. Die Anzahl an Teilnehmer:innen ist pro Workshop auf max. 8 Personen begrenzt. Bis einschließlich 17. Oktober 2022 können Sie sich hier für die Workshops anmelden.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Informationen zur Antragstellung 118.

Hintergrund

Die VolkswagenStiftung engagiert sich seit 2004 mit diversen Initiativen im Bereich der Wissenschaftskommunikation und des Wissenstransfers. Im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen in Hannover bietet die Stiftung zudem einem breiten Publikum Diskussionen mit hochkarätig besetzten Panels zu aktuellen Wissenschaftsfragen, teils in Zusammenarbeit mit öffentlich-rechtlichen Rundfunkhäusern. Mit ihrem Programm "Wissenschaftskommunikation hoch drei" fördert und etabliert sie an ausgewählten Hochschulen Zentren, in denen Wissenschaftskommunikation auf international wettbewerbsfähigem Niveau beforscht wird – mit Partner:innen im In- und Ausland und zu Fragestellungen, die nicht zuletzt auch für die kommunikative Praxis relevant sind.