Trilaterale Partnerschaften – Kooperationsvorhaben zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Ukraine, Russland und Deutschland (beendet)

Fachgebiet: alle Fachgebiete
Förderart: Int. Kooperationsvorhaben mit Partner in Deutschland
bis zu 300.000 Euro
3 Jahre
trilaterale Forschergruppen aus Deutschland, Russland und der Ukraine
erfolgreiche trilaterale Zusammenarbeit in der Vergangenheit
Zusatzleistungen: Weiterbildungsmaßnahmen; Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation, Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen)
© psdesign1 - Fotolia
© psdesign1 - Fotolia

Ziel der Ausschreibung

Vor dem Hintergrund des aktuellen Konfliktes zwischen der Ukraine, Russland und der EU soll durch die Ausschreibung die grenzüberschreitende wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler(inne)n aus den beteiligten Ländern gestärkt und so ein Beitrag zur Annäherung, Vertrauensbildung und Verständigung in der Region sowie zur Aufrechterhaltung des Dialogs mit Fachkolleg(inn)en auch in Deutschland geleistet werden. 

Förderangebot

Die Ausschreibung steht Wissenschaftler(inne)n aller Fachdisziplinen offen, sowohl aus den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften als auch aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammengearbeitet haben. Thematische Vorgaben existieren nicht.

Gefördert werden können dreijährige Forschungsprojekte mit einem Betrag von bis zu 300.000 EUR. Das Antragsbudget sollte zwischen den Arbeitsgruppen aus den drei Partnerländern möglichst ausgeglichen verteilt sein. Zudem sollten Nachwuchswissenschaftler(innen) aus allen drei Ländern an den Projektarbeiten insgesamt angemessen beteiligt sein.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Das Förderangebot wurde Anfang 2015 ausgeschrieben und führte ein Jahr später zur Bewilligung von insgesamt 39 trilateralen Kooperationsvorhaben zwischen Wissenschaftler(inne)n aus den beiden osteuropäischen Ländern und Deutschland. Im Mai 2019 kamen 180 der beteiligten Forscher(innen) in Radebeul zu einem Statussymposium zusammen, um die wissenschaftlichen Ergebnisse ihrer Projekte sowie Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung ihrer Zusammenarbeit zu diskutieren.