Gemeinsam mit vier europäischen Stiftungen unterstützt die VolkswagenStiftung jetzt in einer zweiten Runde afrikanische Wissenschaftler/-innen, die vernachlässigte Tropenkrankheiten erforschen.
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), leiden unter Tropenkrankheiten, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind und auch wirtschaftlich wenig berücksichtigt werden. Etwa die Hälfte der Betroffenen lebt in Afrika.
Hier die Tropenmedizin nachhaltig zu stärken ist das Ziel der „European Foundation Initiative for African Research into Neglected Tropical Diseases“ (EFINTD), ein Zusammenschluss der VolkswagenStiftung mit der portugiesischen Fundacao Calouste Gulbenkian, der französischen Fondation Mérieux, der britischen Nuffield Foundation und der italienischen Fondazione Cariplo.
Bereits 2007 haben sich die fünf Stiftungen zusammengeschlossen, um den Kampf gegen diverse Krankheiten zu unterstützen. In einer zweiten Runde wurden nun sieben afrikanische Wissenschaftler/-innen aus Ghana, Nigeria, Tansania, Kenia und Mozambique ausgewählt, die eine finanzielle Förderung von insgesamt 851.000 Euro für bis zu drei Jahre erhalten.
In einer ersten Ausschreibung im Jahr 2008 wurden bereits zehn Fellowships mit einer Gesamtsumme von 1,34 Millionen Euro an afrikanische Wissenschaftler/-innen vergeben. Vom 3. bis zum 6. September 2010 werden alle Fellows zu einem Statussymposium am BNI erwartet.
Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 26. Juli.
