Hochschule der Zukunft / University of the Future

Bewilligungen / Grants 2010


Mehrsprachigkeit und Multikulturalität im Studium: Konzeption, Implementierung und Evaluation von Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung in der Lehre - Fortsetzung

Bewilligung: 17.06.2010  Laufzeit:  2 Jahre

In vier Teilprojekten sind bisher Instrumente und Maßnahmen in Form von Lehr- und Fortbildungsmodulen entwickelt und evaluiert worden, die den Internationalisierungsprozess in der Lehre an deutschen Hochschulen in sprachlicher und kultureller Hinsicht unterstützen sollen. Adressaten der Maßnahmen und Instrumente sind ausländische Studierende an deutschen Hochschulen, deutsche Studierende, die an englischsprachigen Lehrveranstaltungen teilnehmen, aber auch Lehrende und Studienberater, die auf die besonderen Anforderungen im Umgang mit ausländischen Studierenden vorbereitet sowie bei der Durchführung englischsprachiger Lehrveranstaltungen unterstützt werden sollen. Im Einzelnen geht es um eine Analyse von Kommunikationsstrategien in Sprechstundengesprächen und daraus ableitbare Handlungsempfehlungen, den Vergleich internationaler Teststandards für Sprachniveautests, ein internetgestütztes Arbeitsmodul zur individuellen Sprachlernplanung und ein Online-Formulierungswörterbuch in englischer und deutscher Sprache für die Lehrveranstaltungs- und Sprechstundenkommunikation. Weiterhin werden modularisierte Starter-Kurse zur Förderung der studiumsbezogenen Fremdsprachenkompetenz, eine kommentierte und didaktisierte Sammlung von kulturell bedingten Problemsituationen im Hochschulalltag sowie hochschuldidaktische Beratungs- und Fortbildungsmodule entwickelt und erprobt. Ziel der Weiterführung des Projekts ist die weitere Ausgestaltung, Fortentwicklung und Evaluation der begonnenen Arbeit an den genannten Instrumenten und Modulen, besonders an der Analyse von Sprechstundensituationen und am Online-Formulierungswörterbuch, das um weitere Bereiche und Funktionen ergänzt werden soll.

Universität Siegen
FB Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
Prof. Dr. Annelie Knapp

Universität Siegen
Prof. (em.) Dr. Adelheid Schumann

Universität Hamburg
Institut für Allgemeine und Angewandte
Sprachwissenschaft/Sprachlehrforschung
Prof. Dr. Dr. h.c. Juliane House

Universität Kassel
Sprach- und Literaturwissenschaften
Institut für Germanistik
Prof. Dr. Karin Aguado

Ansprechpartner:
Universität Siegen
FB Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
Prof. Dr. Annelie Knapp
Adolf-Reichwein-Str. 2
57068 Siegen
Tel.: 0271 740 2562
Fax: 0271 740 2692
Homepage: http://www.uni-siegen.de/fb3/personen/knapp_annelie/

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Expert Meeting on Higher Education Reform

15.06.2010 - 16.06.2010 in Brüssel

Maastricht University
Dr. Jo Ritzen
Postfach 616
6200 MD Maastricht
NIEDERLANDE

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Kompetenzzentrum "Hochschuldidaktik Mathematik"

Bewilligung: 30.04.2010  Laufzeit:  3 Jahre

Mathematische Inhalte spielen in zahlreichen Studienfächern eine Schlüsselrolle; hierzu zählen die Ingenieur-, die Natur- und Wirtschaftswissenschaften und die Lehramtsstudiengänge mit Mathematikanteilen. Aus den verschiedenen Kontexten ergeben sich spezifische Anforderungen hinsichtlich der anzustrebenden Kompetenzen. Von einer kontextspezifischen Curriculumentwicklung auf wissenschaftlicher Grundlage kann bislang jedoch nicht gesprochen werden. Vor allem zu Beginn des Studiums sind die Probleme der Studierenden in der Mathematik groß. Die Abstraktheit der Hochschulmathematik und die erforderlichen Lernstrategien und Arbeitsweisen stellen für viele von ihnen hohe Hürden dar. Das geplante Kompetenzzentrum setzt an dieser Problematik an: Es versteht sich als institutioneller Kristallisationspunkt der zu entwickelnden wissenschaftlichen Domäne "Hochschuldidaktik Mathematik" und strebt neben Interdisziplinarität vor allem einen engen Bezug zu den Lehrenden in den verschiedenen mathematikhaltigen Studiengängen an. Konzipiert als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universitäten Paderborn und Kassel, die bereits auf verschiedenen Ebenen erfolgreich kooperieren, wird das Zentrum mit 20 Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen aus den beiden Hochschulen und einem internationalen wissenschaftlichen Beirat Konzepte für die Verbesserung der mathematischen Ausbildung entwickeln, anwendungsorientierte Forschungsprojekte durchführen und dann seine "Servicefunktion" aufbauen. Dazu zählt auch ein Webportal mit Informationen und Best-Practice-Beispielen sowie der Dokumentation von Forschungsergebnissen und -literatur; auch eLearning-Module sollen erarbeitet und Mathematik-Lehrenden zur Verfügung gestellt werden.

Universität Paderborn
Fakultät für Elektrotechnik, Informatik
und Mathematik
Institut für Mathematik
Prof. Dr. Rolf Biehler
Postfach
33095 Paderborn
Tel.: 05251 60 2654
Fax: 05251 60 3734
Homepage: http://lama.uni-paderborn.de/personen/rolf-biehler.html

Universität Kassel
Fachbereich 17 Mathematik/Informatik
AG Analysis und Angewandte Mathematik
Fachbereich für Mathematik und Informatik
Prof. Dr. Hans-Georg Rück
Heinrich-Plett-Str. 40
34132 Kassel
Tel.: 0561 8044 420
Fax : 0561 8044 646

Leuphana Universität Lüneburg
Institut für Mathematik und ihre Didaktik
Prof. Dr. Reinhard Hochmuth
Scharnhorststr. 1   
21335 Lüneburg
Tel.    04131 6771730   
Fax    04131 6771739

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Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines dualen Pflegestudienganges an der FH Bielefeld

Bewilligung: 07.04.2010  Laufzeit:  5 Jahre

Die Fachhochschule Bielefeld will in Kooperation mit einer Berufsfachschule einen dualen Studiengang "Pflege" einrichten, in dem hochschulische Bildung und berufliche Ausbildung parallel verlaufen werden. Theoretische und praktische Ausbildungsaktivitäten sollen inhaltlich und konzeptionell eng aufeinander abgestimmt und mit innovativen didaktischen Elementen an den Schnittstellen gestaltet werden. Die berufliche Ausbildung wird nach dreieinhalb Jahren mit der staatlichen Prüfung, die Hochschulausbildung nach vier Jahren mit der Bachelor-Prüfung abschließen. Ein maßgebliches Merkmal dieses Studiengangskonzepts wird eine horizontale und vertikale Durchlässigkeit sein. Darüber hinaus wird die internationale Mobilität durch gegenseitige Anrechnung von Modulen an europäischen Partnerhochschulen gefördert. Die Erprobung dieses Studienmodells und der hochschuldidaktischen Methoden wird begleitend evaluiert, um die Qualität während der Implementierung zu sichern. Das Vorhaben umfasst sowohl Entwicklungs- als auch Forschungsaufgaben: Zu den Entwicklungsaufgaben gehört die gesamte Projektgestaltung und curriculare Konzeption des Studiengangs einschließlich des Aufbaus der Kooperationsbeziehungen, zu den Forschungsaufgaben zählen die Begleitevaluation der Lehre sowie struktureller und organisatorischer Aspekte.

Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit
Lehreinheit Pflege und Gesundheit
Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal
Postfach 10 11 13
33511 Bielefeld
Tel.: 0521 106-7420
Fax: 0521 106-7178
Homepage: http://www.kompass.fh-bielefeld.de/ueber-uns/forscher/prof-dr-barbara-knigge-demal

Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit
Lehreinheit Pflege und Gesundheit
Prof. Dr. Annette Nauerth
Postfach 10 11 13
33511 Bielefeld
Tel.: 0521 106-7436
Fax: 0521 106-7178
Homepage: http://www.kompass.fh-bielefeld.de/ueber-uns/forscher/nauerth

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Konzept zur Einführung eines Bachelor-Studiengangs "Computational Science and Engineering (CSE)"

Bewilligung: 07.04.2010  Laufzeit:  3 Jahre

Universität Ulm und Hochschule Ulm wollen gemeinsam einen Bachelor-Studiengang "Computational Science and Engineering (CSE)" etablieren. Durch die Kooperation von Universität und Hochschule soll ein forschungsorientiertes und zugleich praxisnahes Studienangebot geschaffen werden. Der integrierte Studiengang CSE verbindet Mathematik, Informatik, Ingenieur- und Naturwissenschaften, wobei der Schwerpunkt auf Modellierung und Simulation liegt. Das innovative Konzept basiert auf einem einmaligen Bündnis: Neben den beiden Hochschulen ist auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm beteiligt. Vornehmlich in der Forschung kooperieren die Ulmer Hochschulen bereits seit längerem erfolgreich mit der regionalen Wirtschaft, vermittelt durch die IHK. Der neue Studiengang soll von dieser Allianz durch den besonderen Anwendungsbezug deutlich profitieren. Im Studiengang CSE werden klassische Prüfungen teilweise abgeschafft und durch Projektarbeiten ersetzt; Praktika und Abschlussarbeiten werden verstärkt in Kooperation mit regionalen Unternehmen erfolgen. Die bisherige Zusammenarbeit mit der IHK belegt, dass die Absolventen mit besten Berufsaussichten regional, national und international rechnen können.

Universität Ulm
Fakultät für Mathematik und
Wirtschaftswissenschaften
Institut für Numerische Mathematik
Prof. Dr. Karsten Urban
Postfach
89069 Ulm
Tel.: 0731 500 23535
Fax: 0731 500 23589
Homepage: http://www.informatik.uni-ulm.de/uzwr/

Hochschule Ulm
Institut für Angewandte Forschung
Prof. Dr. Günter M. Gramlich
Prittwitzstr. 10
89075 Ulm
Tel.: 0731 50 28496
Fax: 0731 50 28481
Homepage: http://www.hs-ulm.de/gramlich

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Pons - Brücke: Netzwerk Klassische Archäologie zur Entwicklung eines Kerncurriculum und zur Motivierung von Studienortwechseln im Inland im Rahmen der gestuften Studiengänge BA/MA in Klassischer Archäologie

Bewilligung: 29.03.2010  Laufzeit:  4 Jahre

Das Projekt zielt darauf ab, eine Art Erasmusprogramm für das Inland zu entwickeln, um so die Mobilität der Studierenden zu fördern. Durch die neuen BA- und MA-Studiengänge ist ein Wechsel der Universität beinahe unmöglich geworden, zu verschieden haben sie sich entwickelt. Das Projekt PONS zielt nun darauf ab, für die Klassische Archäologie beispielhaft ein Netzwerk für den Studienortwechsel innerhalb Deutschlands zu schaffen. Damit soll ein Element wiederbelebt werden, das über lange Zeit die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Geisteswissenschaften befördert hat.  Die Breite eines Fachs wie der Klassischen Archäologie ergibt sich aus der Summe der Spezialisierungen aller Lehrstühle und Institute. Für die Studierenden folgt daraus, dass eine geschickt gewählte 'Tour' durch zwei oder drei Universitäten im Rahmen der BA/MA-Studiengänge zur notwendigen sachlichen Breite führt und es auch erlaubt, spezifische Vertiefungen in die Ausbildung zu integrieren.  Im Rahmen des Projekts "PONS - Brücke" sind unter anderem folgende Maßnahmen vorgesehen: ein Beratungskonzept für Studierende; eine Internetplattform, die Informationen über die aufnehmenden Institute und weitere konkrete Hilfestellungen bietet; ein Kerncurriculum des Fachs als Schnittmenge aller beteiligten Studienordnungen sowie die für die Institute spezifischen Spezialisierungen; ein Konzept für die volle Anrechnung der Studienleistungen an auswärtigen Instituten; fortlaufende interne und abschließende externe Evaluierung - mit dem Ziel der dauerhaften Etablierung der Maßnahmen. An PONS werden sich neun Institute für Klassische Archäologie in Bochum, Bonn, Freiburg, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Regensburg, Rostock und Tübingen beteiligen, - somit ein Drittel der universitären Einrichtungen dieser Disziplin in Deutschland.

Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Archäologisches Institut
Prof. Dr. Johannes Bergemann

Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Institut für Archäologische Wissenschaften
Prof. Dr. Bärbel Morstadt

Universität Bonn
Philosophische Fakultät
Institut für Kunstgeschichte und Archäologie
Prof. Dr. Martin Bentz

Universität Freiburg
Philosophische Fakultät
Institut für Archäologische Wissenschaften
Abteilung Klassische Archäologie
Prof. Dr. Ralf von den Hoff

Universität Heidelberg
Philosophische Fakultät
Zentrum für Altertumswissenschaften
Institut für Klassische Archäologie
Prof. Dr. Diamantis Panagiotopoulos

Universität Leipzig
Institut für Klassische Archäologie
Prof. Dr. Hans-Ulrich Cain

Universität Regensburg
Philosophische Fakultät I
Philosophie und Kunstwissenschaften
Institut für Klassische Archäologie
Prof. Dr. Christian Kunze

Universität Rostock
Philosophische Fakultät
Heinrich Schliemann-Institut für
Altertumswissenschaften
Prof. Dr. Detlev Wannagat

Universität Tübingen
Fakultät für Kulturwissenschaften
Institut für Klassische Archäologie
Prof. Dr. Thomas Schäfer

Ansprechpartner:
Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Archäologisches Institut
Prof. Dr. Johannes Bergemann
Nikolausberger Weg 15
37073 Göttingen
Tel.: 0551 397501
Fax: 0551 3922062

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