Ein Wissenschaftler steht in der Undulatoren-Halle des LCLS am SLAC in Stanford.

Forschung mit Freie-Elektronen-Lasern: Peter Paul Ewald-Fellowships am LCLS in Stanford

Nächster Stichtag: 25. Januar 2012

Freie-Elektronen-Laser für harte Röntgenstrahlung schaffen völlig neue Forschungsmöglichkeiten für die Naturwissenschaften. Mit ihren ultrakurzen und intensiven Röntgenblitzen kann man die atomare Struktur von Biomolekülen aufklären, chemische Reaktionen filmen und Materie unter extremen Bedingungen untersuchen – um nur einige Beispiele zu nennen.

Der weltweit einzige Laser, an dem solche Messungen heute schon möglich sind, ist der LCLS am SLAC, betrieben von der Stanford University, USA. Ein noch leistungsfähigerer Freie-Elektronen-Laser ist in Deutschland im Bau. Der European XFEL arbeitet eng mit DESY und internationalen Institutionen zusammen. Voraussichtlich 2015 wird diese Anlage in Hamburg und Schenefeld ihren Betrieb aufnehmen.

Die Peter Paul Ewald-Fellowships richten sich an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die neue Forschungsideen am LCLS und am künftigen European XFEL verwirklichen möchten und einen längeren Forschungsaufenthalt in Stanford anstreben. Die Förderung erstreckt sich auf drei Jahre – teils in Stanford, teils am Heimatinstitut in Deutschland. Sie umfasst das eigene Gehalt sowie Sachmittel.

Die Details zur inhaltlichen Ausrichtung der Fellowships, die Fördermöglichkeiten im Einzelnen und Informationen zur Antragstellung finden Sie im nebenstehenden Merkblatt.

Es werden weiterhin Symposien und Sommerschulen zur Forschung mit Freie-Elektronen-Lasern nach den Modalitäten des Symposienprogramms unterstützt.

 

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